Wie so oft spielen im Leben Zufälle eine Rolle. So auch an dem Abend, als mein damaliger Nachbar mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, mal mit zum Fotoclub zu kommen. Das war 1976 und unsere Clubräume befanden sich zu dieser Zeit genau dort, wo sie heute wieder sind.

 

Bald hatte ich die ersten SW-Filme in der clubeigenen Dunkelkammer entwickelt und Vergrößerungen erstellt, später dann auch Farbbilder im eigenen Keller. Wie mühselig war das !!

 

Über die Kleinbild-Fotografie gelangte ich zum 6×6 – Format. Bei nur 12 Bildern pro Film musste man sich zu jedem „Schuss“ richtig viele Gedanken machen – zumal es die digitale Bildbearbeitung noch nicht gab und somit nachträgliche Verbesserungen schwierig oder unmöglich waren. Und dann kam die digitale Fotografie. Welch eine Erleichterung. Keine Abende oder Nächte mehr im Keller und dennoch für mich erst einmal ein Rückschritt. Man konnte ja einfach „draufhalten“. Speicherplatz gab es genug und die Bildbearbeitung am Rechner konnte manches wieder ausbügeln.

 

Zur intensiven Wettbewerbsfotografie kam ich erst etwa 2012. Dabei hat mir die langjährige Erfahrung geholfen, erfolgreich zu sein.

 

Die internationalen Verbände FIAP und PSA verleihen für anhaltende internationale Erfolge Ehrentitel. Bei der FIAP konnte ich in diesem Jahr den Titel EFIAP/g erreichen. Ebenfalls in diesem Jahr wurde mir von der PSA der Titel EPSA verliehen. Zur Zeit versuche ich die nächste Stufe zu erklimmen und die Bedingungen für den Titel MPSA zu erfüllen. Dazu benötige ich 1500 internationale Erfolge ( Annahmen und Auszeichnungen ), an denen aber 500 verschiedene Bilder beteiligt sein müssen.

Man muss sich Ziele setzen !!