Am 11. April hatte sich unser Clubmitglied Andreas Drießen etwas ganz Spezielles ausgedacht: Es ging in das Museum Küppersmühle am Duisburger Innenhafen.
Das Museum besticht nicht nur durch seine exzellente Sammlung moderner zeitgenössischer Kunst, sondern ist auch architektonisch ein besonderer Leckerbissen. So wurden z.B. die Treppenhäuser von dem Architekturbüro Herzog & de Meuron gestaltet, die auch wesentlich an der Hamburger Elbphilharmonie beteiligt waren. Das Museum ist eine Kombination aus Teilen eines alten Getreidespeichers aus den Jahren 1906 – 1916 und einem Ende der 1990er Jahre für die Präsentation u.a. der Sammlung von Sylvia und Ulrich Ströherneu neu entworfenen Erweiterungsräumen.
Um sich nicht in den über 5.500 qm Ausstellungsfläche zu verzetteln, hatten sich die Teilnehmer (neben dem Initiator Andreas Drießen waren das Beate Kulpa, Brigitte Selbach, Birgit Pricken, Carmen Mühleis, Sabine Klever und Jörg Stappen) darauf verständigt, den Fokus auf die einzigartig gestalteten Treppenhäuser sowie die alten Getreidesilos und die verbindenden Flure und Brücken zu legen. Ursprünglich war auch der Besuch der Dachterrasse mit Blick über Duisburg und Teile des Ruhrgebiets geplant, die jedoch leider noch nicht geöffnet hatte.
Um 11:00 Uhr begannen die Teilnehmer – entweder allein oder in kleineren Gruppen – mit der Wahl der Motive, der Suche nach den besten Perspektiven und schließlich dem Fotografieren. Die Architektur des Gebäudes stellte die Fotografinnen und Fotografen dabei durchaus vor anspruchsvolle Aufgaben. Neben den räumlichen Gegebenheiten waren auch die Lichtverhältnisse nicht einfach zu beherrschen. Denn obwohl der Einsatz von Stativen erlaubt war, waren die Kontraste doch gelegentlich sehr stark, was beim ausschließlichen Einsatz von „available light“ eine Herausforderung darstellen konnte. Neben den „klassischen“ Bildern lag ein Schwerpunkt auf dem kreativen Einsatz von Mehrfachbelichtungen. Ein Thema, das sich derzeit in unserem Club wachsenden Zuspruchs erfreut.
Nach gut zwei Stunden waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich der Fotowalk in der Küppersmühle außerordentlich gelohnt hat. Der besondere Dank aller ging an Andreas Drießen, der im Vorfeld die gesamte Organisation und Abstimmung mit den Betreibern des Museums perfekt durchgeführt hatte.







